500€ Scheine – Bezahlen im Casino nur noch mit kleinen Scheinen

Gerade bei Großkäufen, wie dem neuen Auto oder auch in Auktionshäusern, ist das Bezahlen mit 500 Euro Scheinen längst zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Ebenso wie die genannten Unternehmen sind auch Spielbanken daran gewöhnt, dass Gäste 500 Euro Scheine in Jetons verwandeln. Wer groß gewinnt, der erhält ebenfalls große Scheine. Das allerdings könnte sich in naher Zukunft zu einem Problem entwickeln, denn: Schon in wenig Monaten greift ein neues Gesetz, laut dem Geschäfte keine 500 Euro Scheine mehr annehmen müssen.

500 Euro ScheinStichtag für die Änderung ist der 1. Januar 2019. Schon heute erlebt man vor allen Dingen an Tankstellen immer wieder, dass diese keine 500 Euro Scheine annehmen. Oftmals wird bereits an den Zapfsäulen auf Folgendes hingewiesen: „Aufgrund eines geringen Geldbestandes ist es uns nicht immer möglich, 500 Euro Scheine zu wechseln. Fragen Sie deshalb bitte vor dem Bezahlen, ob ein Wechsel aktuell möglich ist.“ Die Geldbestände in Tankstellen werden vor allen Dingen deshalb so gering wie irgend möglich gehalten, um die Gefahr von Raubüberfällen zu senken.

Werden 500 Euro Scheine bald abgeschafft?

Spielbankenbesucher werden nach wie vor häufig mit dem größten aller Geldscheine konfrontiert – gerade dann, wenn es zu einem hohen Gewinn gekommen ist. Die Schwierigkeit besteht allerdings darin, 500 Euro Scheine unter die Leute zu bringen. Noch funktioniert dies bei Gebrauchtwagenhändlern und Auktionshäusern recht einfach. Ab 1. Januar 2019 allerdings haben Unternehmen die Möglichkeit, die Annahme der 500er komplett zu verweigern. Allzu häufig kommen diese Scheine ohnehin nicht in Umlauf, da die meisten Kunden bevorzugt mit Kreditkarte oder EC bezahlen, wenn es um solche Summen geht. Wer ab kommenden Jahr einen Gebrauchtwagen in Bar bezahlen wird, dem fällt das Ende des 500 Euro Scheins sicher auf.

Das in Stuttgart ansässige Autohaus Schwabengarage hatte bisher nie Probleme mit den großen Geldscheinen: „Bei der Bezahlung prüfen wir vor dem Kunden mit der Zählmaschine die Echtheit des Geldes und lehnen es bei Fälschungen sofort ab.“ Gerade wenn Käufe und Reparaturen einen Rahmen von einigen hundert Euro sprengen, wird inzwischen fast ausschließlich auf EC Karten zugegriffen. Ähnlich läuft es in Auktionshäusern ab. Zwar sind große Geldscheine hier weiterhin offiziell als Zahlungsmittel anerkannt, dennoch nutzen die meisten Kunden bevorzugt Karten – wohl auch deshalb, um nicht mit derart viel Bargeld herumlaufen und sich unnötigen Gefahren aussetzen zu müssen. Wer tankt, der braucht allenfalls mit bis zu 100 Euro pro Füllung rechnen. Allenfalls LKW benötigen mehr Treibstoff und zahlen diesen meist über Firmenkarten. Inzwischen werden dort selbst 200 Euro Scheine immer seltener angenommen.

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EZB hat Druck bereits eingestellt

Die Europäische Zentralbank hat vor 2016 festgelegt, dass keine 500 Euro Scheine mehr gedruckt werden sollen. Laut BW Bank war der Schein aber durchaus beliebt. Mit der neuen Regelungen kamen vermehrt Kunden zu ihrer Hausbank oder Sparkasse, um die Scheine direkt umzutauschen. Kein Wunder, denn schon heute ist es in vielen Geschäften schwer, überhaupt mit 500 Euro zu zahlen. Noch werden Casinos, Spielbanken und Spielhallen die Scheine annehmen. Ab Januar 2019 könnte aber auch dort Schluss sein. Wertlos sind die Scheine, die bis dahin im Umlauf sind, übrigens nicht. Man hat nach wie vor die Möglichkeit, sie bei der Bank oder eben auch im Casino umzutauschen. Automatenspielleiter Claudius Laub, der in der Spielbank Stuttgart tätig ist, erklärte, dass das höhere Scheinvolumen problematisch werden könnte, da in Zukunft nur noch 100 bzw. 200 Euro Scheine statt der 500er ausgegeben werden. Er sagte außerdem: „In meinen 20 Jahren Arbeitserfahrung ist mit äußerst selten ein gefälschter 500-Euro-Schein untergekommen. Es sind besonders die kleineren Scheine wie 20-er und 50-er, die gefälscht im Umlauf sind.

Wer nach dem Stichtag 500 Euro Scheine besitzt, kann diese noch einige Zeit lang in der Spielbank einsetzen. Alle übrigen Unternehmen distanzieren sich bereits jetzt davon. Auch ein Tausch in Banken ist möglich. Wer gar nicht erst Bargeld mitführen will, der ist in Onlinecasinos gut aufgehoben. Dort bieten sich mit PayPal, Skrill, Neteller und Co. viele sichere und vor allen Dingen uneingeschränkte Alternativen zum Bargeld.

Über den Autor: Paul Josh

Paul Josh

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