Deutschland feiert EM Zuschlag

Wenige Tage ist es her, als die Entscheidung fiel: 2024 soll die EM in Deutschland ausgerichtet werden. Zu dieser Entscheidung kamen die 17 FIFA Funktionäre, die sich eigens für die Wahl der nächsten Austragungsorte in Nyon trafen. Für die WM gibt es bereits seit langem klare Ziele, unklar war bis dato jedoch, wohin mit der Europameisterschaft, die in sechs Jahren stattfinden wird. Bewerber gab es lediglich zwei, und doch kann der DFB stolz darauf sein, sich gegen die Konkurrenz durchgesetzt zu haben. Es gibt allerdings einen bitteren Beigeschmack, denn Erdogan ist nicht erfreut darüber, dass sich die Funktionäre gegen die Türkei entschieden hatten.

Flagge DeutschlandDas Bewerbungsverfahren für die Fußballeuropameisterschaft 2024 läuft nun schon seit mehreren Monaten. Während sich die meisten Länder eher zurückhielten, erreichte der Kampf zwischen Deutschland und der Türkei vor einigen Wochen seinen Höhepunkt. Die jeweiligen Vertreter des zuständigen Fußballbundes in den Ländern suchten die 17 Funktionäre in der Schweizer Stadt Nyon auf. Einmal mehr wurden Pläne und Konzepte präsentiert. Rund 15 Minuten lang fand eine Befragung statt, der es standzuhalten galt. Hier konnte Deutschland nun das Rennen machen.

Vorbereitungen starten in Kürze

Die Mehrheit der Funktionäre hat sich klar für Deutschland entschieden. Die allgemeinen Probleme der Türkei waren der FIFA dagegen ein Dorn im Auge. Das Land kümmert sich offenbar zu wenig um die Menschenrechte und engagiert sich nur bedingt, um eine Besserung zu erzielen. Sowohl aus politischer Sicht als auch finanziell ist die Türkei letztlich an dem Bewerbungsverfahren gescheitert. Auf dieser Basis wäre es ohnehin nur schwer möglich, das Land aus Austragungsort eines so bedeutenden Fußballereignisses zu wählen.

Im Zuge der Planungen hat sich Deutschland bereits einige Gedanken darüber gemacht, in welchen Städten die EM stattfinden darf. Unter anderem sind Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln und Berlin genannt worden. Aber auch Frankfurt, Dortmund und Leipzig eignen sich als Austragungsorte für die großen Spiele. Bereits jetzt steht fest, dass das EM Finale in München ausgetragen werden soll – genauer gesagt in der dortigen Allianz Arena. Es ist mit Besucherströmen zu rechnen. Und wo wir schon beim Rechnen sind: Natürlich reiben sich bereits jetzt die Buchmacher ordentlich die Hände. Einmal mehr wird es deutschen Sportwetten-Anbietern möglich sein, deutliche Umsatzsteigerungen zu verzeichnen.

Weitere Details zur geheimen Wahl sind nicht bekanntgegeben worden. Man weiß bisher nur, dass 12 von insgesamt 17 Funktionären für Deutschland stimmten. Daneben gab es vier Stimmen für die Türkei sowie eine Enthaltung. Wer welches Land bevorzugt, darüber bewahrt die FIFA Stillschwiegen. Der größte Vorteil Deutschlands ist die perfekte Infrastruktur – und das in allen Großstädten, die möglicherweise als Austragungsorte in Frage kommen.

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Hohes Wirtschaftswachstum in Deutschland erwartet

Bereits die WM im Jahr 2006 machte deutlich, dass sich ein solcher Event für Deutschland lohnt. Damals konnte ein Wachstum in Höhe von rund 0,3% erreicht werden. Auch die EM soll ordentlich Geld in die Kassen des Einzelhandels und weiterer Unternehmen bringen. Insbesondere Hotels und Gaststätten profitieren von der bevorstehenden Europameisterschaft. Entsprechend früh beginnt man damit, sich auf 2014 vorzubereiten. Die sechs Jahre vergehen schließlich wie im Flug.

Derzeit gibt es Schätzungen vom DFB, laut denen rund 2,78 Millionen Fans in die Stadien kommen werden. Die Einnahmen sind entsprechend hoch – insbesondere in den Städten, in denen die Spiele stattfinden werden. Der Tourismus steht beim Wirtschaftswachstum definitiv an erster Stelle, aber auch andere Branchen können sich auf mehr Umsatz freuen.

Schon jetzt laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Man geht davon aus, rund 8 Milliarden Euro in die EM stecken zu müssen – insbesondere für Parkmöglichkeiten und die Modernisierung einiger Stadien, aber auch für Sicherheitspersonal. Der Schutz der Menschen sollte gerade in der heutigen Zeit höchste Priorität haben. Bis 2024 sollen auch diverse Autobahnen erneuert werden. Insgesamt plant Deutschland rund 270 Kilometer Strecke, die in den kommenden Jahren bearbeitet werden müssen.

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