Macau verzeichnet gigantische Umsätze

Wenn es für eine Glücksspielmetropole läuft, dann ist es eindeutig Macau! Auf der chinesischen Halbinsel sind Glücksspiele nach wie vor extrem beliebt unter zahllosen Bewohnern. Aber auch für Touristen scheint sich die Zockerhauptstadt immer mehr zu einem Paradies zu entwickeln.

MacauDas Golden Dragon Casino, das zwischen Laternen und gigantischen Drachen erleuchtet, gehört zu den beliebtesten Anlaufpunkten der Touristen. Bewusst haben sich die Betreiber dazu entschieden, James Bond Filme als Hintergrundkulisse zu bauen. Man fühlt sich hier wie in einem Actionstreifen, und auch in der Spielbank mangelt es natürlich nicht an spannenden Momenten. Warum gerade James Bond? In den 60er Jahren war er einer der ersten Stars, die eine Affinität zu Roulette und anderen Casino Spielen hatten. Frei nach dem Motto „geschüttelt und nicht gerührt“ werfen Croupiers die Würfel über den Tisch. Ein Reiseleiter erzählt: „Wir machen hier sechs Mal so viel Umsatz wie Las Vegas.

Etwa 40 Casinos zieren Macau

Tatsächlich ist Macau mit seinen knapp 40 Spielbanken sechs Mal größer als Las Vegas. Die Chinesen lieben es bunt, groß, teilweise wirklich überdimensional und nicht zu vergessen spannend. Bei Macau handelt es sich um eine Sonderverwaltungszone. Noch vor wenigen Jahren hätte kaum jemand geglaubt, dass diese Halbinsel es einmal schaffen würde, Las Vegas Konkurrenz zu machen. Heute ist sie im Bereich des Glücksspiels der eindeutige Marktführer – und das mit riesigem Abstand zu den USA.

Wer sich in Macau umsieht und die dort angesiedelten Spielbanken besucht, der wird überrascht sein von dem Kontrastprogramm, das sich hier bietet. Auf der einen Seite erblickt man prunkvolle Gebäude, nachgestellte Filmkulissen sowie ein millionenschweres Inventar. Auf der anderen Seite sind es gerade die Chinesen selbst, die offenbar nicht allzu viel von einer Kleiderordnung halten. Lockere Shirts und sogar Jogginghosen gehören hier zum Alltag. Wirklich anpassen an dieses Prunkstück, als das man Macau bezeichnen darf, möchte sich niemand. Es gibt nur sehr wenige Gäste, die zum Gesamtbild passen und die wenigstens bereit sind, eine Krawatte zu tragen. Der besagte Reiseleiter hat dazu festgestellt: „Europäer und Amerikaner spielen langsam, genießen das Spiel und haben Vertrauen in die Maschinen. Wir hingegen wollen es schnell hinter uns bringen und mit dem Geld nach Hause.

Generell sind Glücksspiele in China verboten. Dabei lieben es gerade die Einwohner, sich Roulette, Automaten und Co. zu widmen. Wer auf die Halbinsel will, der kann dies zwar tun – allerdings nur ein einziges Mal pro Wochen. Zwischen Macau und der Hauptstadt Hongkong liegen rund 70 Kilometer. Keine allzu weite Strecke, die tatsächlich zwei komplett verschiedene Welten voneinander trennt.

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Chinas Regierung verweigert „Bereicherung“ durch Macau

Die Regierungschefs in China haben ganz offensichtlich ein Problem damit, dass viele Chinesen ihre große Chance auf ein besseres Leben im Glücksspiel sehen. Aber es ist eben nicht nur das Spielen selbst, das jedes Jahr Millionen Menschen in die Glücksspielmetropole zieht. Hier werden Glaube, Tradition und Innovation miteinander verbunden, wie man es so kein zweites Mal erleben darf. Wer beispielsweise ein Stück Venedig erleben will, der ist in Macau genau richtig. Die Betreiber haben das Venetian Casino Resort dem Original nachempfunden. Gondeln fahren hier Indoor. Auch an Brücken mangelt es nicht. Bei Einbruch der Dunkelheit werden die Gewässer, die künstlich erstellt sind, auf besonders eindrucksvolle Weise beleuchtet. Romantik und Glück liegen hier eng beieinander. Und so wundert es kaum, dass die Glücksspielstadt Macau jährlich rund 30 Millionen Touristen anzieht. Allein 2016 verzeichnete Macau Umsätze in Höhe von rund 30 Milliarden Euro – Tendenz weiterhin steigend.

Die Reise nach Macau ist ohne Visum möglich. Wer möchte, der kann eine spezielle Rundreise mit Führung buchen und sich so in aller Ruhe anschauen, was die Metropole neben ihrer schillernden Glücksspielwelt sonst noch alles zu bieten hat. Möglich ist die Reise zum Beispiel von Wien nach Hongkong, aber auch in Deutschland gibt es genügend Veranstalter, die Sie mit in diese vollkommen andere Welt nehmen.