Merkur-Stadion entsteht in Düsseldorf

Die Düsseldorfer Arena ist eine Art Wahrzeichen für Einheimische. Aus ihr soll nun die neue „Merkur-Spielarena“ entstehen. Bereits am 26. August 2018 sollen erste deutliche Veränderungen zu erkennen sein. Die Gauselmann Gruppe arbeitet bereits auf Hochtouren an ihrem besonderen Konzept. Noch zieren blaue Streifen des alten Namens das Stadion. Das wird sich allerdings in Kürze ändern. Nicht alle sind zufrieden mit den Planungen. Sowohl bei Fußballfans als auch in der Politik gehen die Meinungen zum Thema Merkur Spielarena deutlich auseinander. Der neue Name des Fußballstadions in Düsseldorf schmeckt längst nicht allen, die es betrifft. Trotz allen Widerstands steht der Umbau. Das gab vor wenigen Tagen der Vorstandssprecher des Unternehmens Gauselmann bekannt, das seinen Erfolg dem Label Merkur zu verdanken hat.

Merkur Arena DüsseldortBereits am 26. August wird von den alten Schriftzügen nichts mehr übrig sein. Das Urteil zum nun durchgeführten Wechsel ist bereits seit einiger Zeit rechtskräftig. Demnach hat das Glücksspielunternehmen Gauselmann nun freie Bahn und wir die Gelegenheit nutzen, die Schriftzüge entsprechend zu ändern. Ziel des Ganzen sind neue Sponsorenverträge, die die Stadt Düsseldorf bewusst mit dem Glücksspielkonzern abgeschlossen hat. Um dies für alle sichtbar zu machen, übernimmt Gauselmann nun nicht nur das finanzielle Ruder, sondern überträgt auch den hauseigenen Namen Merkur auf die Arena.

Weitere Vereine werden zu „Gauselmann“

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren, und schon bald wird von der alten Arena nicht mehr viel übrig bleiben – wenn auch nur, was das Thema Schriftzüge anbelangt. Paul Gauselmann hat sich in einem Interview zum Thema geäußert: „Ob Fußballspiele, Konzerte oder Shows, in der Düsseldorfer Arena wird mit Freude und Begeisterung gespielt – genauso wie mit unseren Spielen: Deswegen wurde der mehrdeutige Name Merkur Spiel-Arena gewählt, um die große Gemeinsamkeit der Events, die in der Multifunktionshalle stattfinden, widerzuspiegeln.

Der geschlossene Sponsorenvertrag zwischen der Stadt Düsseldorf und Gauselmann betrifft nicht nur die Fußball-Arena. Auch die Unterstützung anderer Vereine ist gesichert. Mit dem finanziellen Aufwind kann Düsseldorf dem Titel „Sportstadt“ sicher weiter alle Ehre machen. Unter anderem hilft Gauselmann dem ansässigen Eishockey Verein sowie einzelnen Olympia- Teilnehmern, die in der Stadt wohnhaft sind. Jedes Jahr wird die Großstadt nun mit maximal 3,75 Millionen Euro unterstützt. Die genaue Summe hängt von der Liga ab, in der Fortuna Düsseldorf spielt. Ein Abstieg bedeutet demnach geringere Unterstützung, der Aufstieg wiederum lässt die Sponsoren-Kasse klingeln. Abgeschlossen wurde der Vertrag vorerst für 10 Jahre. Dass nicht alle Fußballfans begeistert vom neuen Merkur Arena Schriftzug sind, ist klar. Schließlich hat das Stadion Kulturgeschichte in der Region geschrieben. Und zumindest ein wenig Kultur geht mit dem Wechsel noch in diesem Monat verloren.

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Fußballarena im Spielhallen-Gewand?

Wie veröffentlichte Bilder verdeutlichen, werden die Merkur Logos sowohl auf dem Dach als auch an den Seiten der Arena angebracht. Sofern die Fortuna zustimmt, könnte auch deren Logo einen Platz auf dem Dach bekommen. Allerdings wirkt die neue „Merkur Spiel-Arena“ in dieser Optik tatsächlich mehr wie eine Spielhalle. Wer noch nie zu Gast in Düsseldorf war, der würde dahinter wohl kaum ein Stadion vermuten. In den nächsten Tagen sollen weitere Schritte geplant werden. Die Zustimmungen von Fortuna Düsseldorf kommen verhalten, doch letztlich ist das Sponsoring eine von nur wenigen Möglichkeiten, den Verein langfristig am Leben zu halten. Wirtschaftlich geht es ihm nämlich nicht so gut, wie man es sich wünschen würde.

Viele fürchten nun, dass wegen der Spielhallen-Optik noch mehr Spielsüchtige entstehen. Paul Gauselmann hält dagegen. Schließlich sind es deutlich mehr Alkoholabhängige als Spielsüchtige, die in Deutschland gezählt werden. Bisher hat diese Tatsache nichts daran geändert, dass die meisten Vereine einen Bierkonzern als Sponsor haben. Warum dann nicht auch Merkur als Sponsor einsetzen? Das Unternehmen selbst ist sehr auf den Spielerschutz bedacht und genießt nicht ohne Grund seit Jahrzehnten einen erstklassigen Ruf in der Branche. Die Gauselmann Stiftung zum Schutz von Kindern, die im Haushalt Spielsüchtiger leben, sollte eigentlich alle Bedenken zerwerfen.

Über den Autor: Paul Josh

Paul Josh

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