Selbstmord wegen Glücksspiel

Das Thema Selbstmord ist insgesamt sehr heikel. Dennoch wollen wir einmal hinschauen und uns die Statistiken zu Gemüte führen. Was denkst du? Ist es möglich, dass die Selbstmordraten in Glücksspielmetropolen wie Las Vegas oder Atlantic City, in Monaco und Macao höher sind als anderswo? Sicherlich ist der erste Gedanke, dass man sich doch glücklich schätzen kann, in einer derart belegten Gegend zu wohnen und etliche Casinos direkt um die Ecke zu haben. Dennoch wird häufig angegeben, dass die Rate der Selbstmorde gerade dort extrem hoch ist im Vergleich zu Städten und Ländern, die weit weniger Glücksspielangebote haben. Menschen in Las Vegas und Co. neigen offensichtlich ganz schnell dazu, sich den nächsten Strick zu nehmen oder vom Hochhaus zu springen. Kann diese Statistik wirklich stimmen? Demnach müsstest du gerade einen Fuß über die Grenze zu Monaco setzen und hättest schon das Bedürfnis, dich vor den nächstbesten Zug zu werfen.

Erstaunliche Ergebnisse

Selbstmord wegen GlücksspielEinige Recherchen zu dieser Thematik können sicherlich nicht schaden, denn wir wollen ja nicht riskieren, dass du eine Reise nach Vegas buchst und nie wieder von dieser zurückkehrst. Tatsächlich kommen auch wir nach einigen Suchrunden auf ein erstaunliches Ergebnis. Zumindest ein wenig höher sind die Selbstmordraten in Glücksspielmetropolen tatsächlich. Von einer deutlichen Gefahr kann dabei allerdings keine Rede sein. Die Casinos selbst sind dabei jedoch nur zu einem winzigen Bruchteil an diesen Statistiken beteiligt. Nehmen wir als bestes Beispiel Vegas, die Region in Nevada – inmitten der Wüste. Das Gebiet ist alles andere als stark besiedelt, und doch kommst du ohne große Mühe dorthin. Die meisten Menschen, die in die USA reisen, werden sich irgendwann einmal dazu hinreißen lassen, die Glücksspielmetropole zu besuchen. Glück finden jedoch nur die Casinos selbst, nicht aber die Unternehmen, die immer wieder versuchen, sich dort anzusiedeln. Las Vegas ist also nicht nur Hochburg für Spieler, sondern auch eine ebensolche Metropole für gescheiterte Existenzen.

Keine Angst vor Las Vegas

In L.A. ist die Rate der Selbstmorde sogar noch weit höher als in Las Vegas. Hier ist das Glücksspiel komplett verboten. Die Problematik der Existenz-Katastrophen ist dort jedoch dieselbe – und das in weit größerem Ausmaß. Dennoch gibt es natürlich einen Bezug zu Casinos, in denen sich logischerweise nicht nur Hobbyzocker aufhalten, sondern eben auch die meisten pathologischen Spieler. Aus der Sucht folgt eine Depression, und diese wiederum führt viele Spieler in den Selbstmord. Dasselbe Szenario spielt sich jedoch auch bei denen ab, die an ihrem Versuch, groß mit einem eigenen Unternehmen herauszukommen, scheitert – eben wie in besagtem Los Angeles. Die Rate der Selbstmorde in Börsenstädten ist überdies weit höher als jene in Glücksspielmetropolen. Du kannst demnach beruhigt weiterspielen – in Maßen und mit Bedacht, nur von Spekulationen an der Börse solltest du tunlichst die Finger lassen.

Über den Autor: Paul Josh

Paul Josh

Ich bin Paul Josh und bringe dich auf den aktuellsten Stand der Dinge. Was immer du über die aktuelle Gesetzeslage zum Thema Glücksspiel, über neue Partnerschaften Co. wissen willst und musst, wirst du von mir erfahren. Als Autor bin ich bei Onlinecasinos.de für die News verantwortlich - und die sollten natürlich immer brandaktuell sein. Deshalb ist es mein tägliches Anliegen, zu recherchieren und dir alle Meldungen zu präsentieren, die in der Branche eine Relevanz haben. Die größte Herausforderung besteht darin, Nachrichten aus aller Welt zu filtern.