Spielautomatenbetrug nimmt ab

Wie die polizeiliche Kriminalstatistik des Jahres 2017 verdeutlicht, nehmen Straftaten, die im direkten Zusammenhang stehen, immer weiter ab – zumindest in vielen Teilen Deutschlands. Am 8. Mai dieses Jahres wurde die Statistik veröffentlicht, von Horst Stahlknecht sowie dem aktuell amtierenden Bundesinnenminister Horst Seehofer.

SpielhallenWo es um Glücksspiele geht, da sind Betrüger in der Regel nicht weit. Gerade lokal bieten Spielbanken und Spielhallen Raum für Kriminalität. Wie der Verband der Deutschen Automatenindustrie (VDAI) verdeutlichte, nehmen Diebstähle und andere Formen von Betrug inzwischen ein wenig ab. Insgesamt hatte es im Jahr 2017 zwar immer noch ganze 15.625 Diebstähle von Spielautomaten sowie Trickbetrüger-Fälle gegeben, allerdings ist diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr fast schon wieder überschaubar. 2.281 der gelisteten Fälle werden als schwerer Diebstahl geführt, 468 Fälle waren mit einem einfachen Diebstahl gewertet worden. Die Aufklärungsquote macht dem Verband Probleme, denn diese liegt nur noch bei 23,6%. Das wiederum beweist: Trickbetrüger werden immer geschickter und lassen sich einiges einfallen, um den Behörden nicht ins Netz zu gehen.

In dem Zusammenhang wurde auch aufgeführt, dass es 2016 noch 633 Raubüberfälle auf landbasierte Spielhallen gab. Im vergangenen Jahr hingegen waren es nur noch 591 – also rund 6,6% weniger. Das Problem ist damit natürlich nicht aus der Welt. Verschärfte Sicherheitsnahmen, wie Videoüberwachungen und Mitarbeiterschulungen, scheinen jedoch so langsam ihre Wirkung zu zeigen. Auch die Zahl derer, die sich unerlaubt an Glücksspielen beteiligten respektive illegale Spiele veranstalteten, gibt ein wenig zurück.

Tipps von Experten

So verlockend es auch klingen mag, sich an käuflichen Manipulationsmethoden zu bedienen, so scharf fällt die Strafe aus, sollte der Betrug festgestellt werden. Auf der Seite Online-Casino.de haben wir hierzu interessante Fakten gefunden: „Casino Portale sind voll von leeren Versprechungen – bezeichnet als vermeintlich unschlagbare „Spielautomaten Tricks“. Doch gibt es solche Methoden wirklich? Erst einmal die schlechte Nachricht vorweg: Casino Spiele zu manipulieren ist strafbar. Sollten also tatsächlich Fehler in den Geräten vorhanden sein, so werden diese meist schnell behoben und die dadurch erzielten Gewinne für ungültig erklärt. Auch im Online Casino ist es nicht zulässig, Manipulationen zu nutzen, um sich einen geldwerten Vorteil zu verschaffen.“

Schaut man sich die Kriminalstatistik im Detail an, wird schnell deutlich, warum immer mehr Spieler ein ungutes Gefühl beim Besuch der lokalen Spielhalle haben. Echte Spielbanken sind deutlich seltener von Raubüberfällen betroffen, aber auch hier gibt es so manches Mal böse Überraschungen. Dass die Vorfälle aktuell rückläufig sind, ist natürlich gut. Dennoch: Wer eine Spielhalle besucht, der hat mögliche Überfälle immer im Hinterkopf. Von Entspannung kann dann keine Rede sein. Wohl gerade deshalb ist das Online Casino eine der beliebtesten Alternativen geworden. Spielhallen haben mit sinkenden Umsatzzahlen zu kämpfen, da es online einfach mehr Sicherheit für den Spieler gibt.

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Die größte Gefahr lauert in Berlin

Deutschlandweit fasst die Statistik 2017 rund 5,76 Millionen Straftaten, die im Zusammenhang mit Spielhallen und Glücksspielen allgemein stehen. Das sind immerhin fast 10% weniger als noch 2016. Spitzenreiter in der Statistik ist, wie man es fast schon erwartet hatte, Berlin. 14.558 Fälle wurden allein in der Hauptstadt registriert. Es folgen Hamburg mit über 12.000 Fällen, Sachsen-Anhalt und Frankfurt am Main. Lediglich in Bayern geht es insgesamt recht angenehm zu. Hier wurden auf 100.000 Einwohner lediglich 4.868 Taten festgehalten und natürlich geahndet. Die Risiken sind nicht zu unterschätzen – auch und gerade für unbeteiligte Spieler, die eigentlich nur ihren Spaß in der Spielhalle haben wollen.

Dennoch: Der Innenminister gibt sich zuversichtlich, und auch die Automatenwirtschaft erkennt eine positive Entwicklung. In kleinen Schritten nimmt die Kriminalität offensichtlich ab. Darüber freuen sich besonders Spielhallenbetreiber, die gerade in den Spitzenstädten ein dickes Nervenkostüm brauchen. Wer wirklich sicher spielen will, der ist in Online Casinos eindeutig am besten aufgehoben – vorausgesetzt natürlich, diese verfügen über eine offizielle EU Glücksspiellizenz. Bleibt zu hoffen, dass man bald den Wert solcher Lizenzen auch hierzulande erkennt und selbst dazu bereit ist, seriöse Casinos zu lizenzieren.

Über den Autor: Paul Josh

Paul Josh

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