Ärger um Schweinsteiger Werbespot

Vor wenigen Wochen startete eine neue Aufklärungskampagne der Deutschen Automatenwirtschaft. Für den besonderen Werbespot konnte der Dachverband Bastian Schweinsteiger gewinnen, doch genau das scheint jetzt zum Problem zu werden. Schweinsteiger sieht sich harter Kritik ausgesetzt und es wurde sogar ein riesiger Shitstorm ausgelöst, weil Kritiker der Meinung sind, man solle Glücksspiel nicht auch noch bewerben. Fakt ist jedoch, dass der Fußballprofi gar nicht vorhat, die Menschheit zum Spielen zu verleiten. Es geht bei dem Spot tatsächlich allein darum, Spieler aufzuklären und klar zu machen, was beim Spielen im Casino respektive der Spielhalle besonders wichtig ist – eben um einer Spielsucht zu entgehen.

DAW LogoNeben Bastian Schweinsteiger zeigen sich in dem Werbespot auch Mitarbeiter von Spielhallen. Ihnen ist mindestens genauso sehr wie der DAW daran gelegen, Glücksspiel sicher zu gestalten und es als das zu betrachten, was es eigentlich ist: Unterhaltung, bei der man natürlich mit Risiken und Verlusten rechnen muss. Der Verband der Deutschen Automatenwirtschaft erklärte nun, dass man sich bewusst für diese Aufklärungskampagne entschieden haben – eben um klare Grenzen zwischen legalem und illegalem Glücksspiel zu ziehen. Der Spielerschutz steht dabei immer an erster Stelle. Das sehen Kritiker anders und gerade in den sozialen Medien wurde Schweinsteiger für sein Engagement buchstäblich in der Luft zerrissen.

Bewusste Entscheidung für den Fußballprofi

Der DAW hat lange darüber nachgedacht, wer für eine solche Kampagne geeignet wäre – und sich für die Zusammenarbeit mit Bastian Schweinsteiger entschieden. Der Fußballstar ist heute weltweit bekannt. Mit ihm sind die Menschen vertraut, und das nicht nur wegen seiner Erfolge im Fußball, sondern auch durch andere Werbung.
Warum der DAW überhaupt diesen Weg gewählt hat, wurde bereits in einem ausführlichen Statement erklärt: „An der Lenkung des Spieltriebs der Menschen in legale verbraucherschützende Bahnen mitzuwirken, ist ein wichtiger Auftrag aus dem Glücksspielstaatsvertrag, den wir als Anbieter des legalen gewerblichen Spiels erfüllen… Wir stellen uns der Verantwortung, die unser sensibles Produkt mit sich bringt, und danken Bastian Schweinsteiger, dass er uns hilft, aufzuklären, was das legale Spiel ausmacht und uns im Kampf gegen wachsende illegale Glücksspiel-Angebote unterstützt… Wenn Verbraucherinnen und Verbraucher die Regeln kennen, können sie legale Spielangebote, in denen Jugend- und Spielerschutz gelebt werden, von illegalen Angeboten ohne Spieler- und Jugendschutz unterscheiden.

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Schweinsteiger in der Kritik

Der Fußballstar, der dem DAW als Botschafter zur Verfügung steht, musste in den letzten Wochen ordentlich einstecken. Man mag die Statements auf Seiten wie Facebook gar nicht wiedergeben, denn viele davon waren alles andere als harmlos und gingen faktisch einfach zu weit. Schweinsteiger selbst hat sich bisher nicht zu den Anfeindungen geäußert. Tatsache ist jedoch, dass er keineswegs vorhat, das Glücksspiel in irgendeiner Form zu bewerben. Vielmehr geht es darum, die wachsende Problematik der Glücksspielsucht in den Griff zu bekommen. Der DAW ergreift sehr viele und vor allem effektive Maßnahmen, den Spielerschutz zu gewährleisten. Man denkt sogar über technische Mittel zur Gesichtserkennung nach, denn leider bedienen sich pathologische Kunden gerne verschiedener Tricks, um trotz eingerichteter Spielersperren doch an die Automaten zu kommen.

Bastian Schweinsteiger setzt sich gemeinsam mit dem DAW dafür ein, dass es im Glücksspiel faire und insbesondere klare Regeln gibt, an denen sich Spieler orientieren können. Außerdem ist es alles andere als einfach für die lizenzierten Anbieter im Land, gegen das wachsende konkurrierende Angebot anzukommen. Dort jedoch gibt es keinerlei rechtliche Handhabe, sollte tatsächlich ein Betrug vorliegen. Genau das will der Fußballstar den Zuschauern bewusst machen – um schlussendlich insgesamt das Feingefühl für seriöse und weniger seriöse Angebote zu schärfen. Vorerst mag der Schuss nach hinten losgegangen zu sein. Man hofft jedoch darauf, dass auch Kritiker früher oder später den wirklichen Hintergrund der Kampagne erkennen und dass im Leben von Schweinsteiger endlich wieder ein bisschen mehr Ruhe einkehrt.

Über den Autor: Ralf Schneider

Ralf Schneider

Meine Leidenschaft sind Online Casinos - und genau so bin ich vor nunmehr über 10 Jahren zu meinem Beruf gekommen. Heute darf ich mich mit Stolz "Manager" nennen, denn als solcher fungiere ich für Onlinecasinos.de. Gleichzeitig sorge ich dafür, dass unsere Leser immer up to date sind, wenn es ums Thema Casinos geht. Die entsprechenden Testberichte werden von mir nach ausführlicher Recherche verfasst. Tatsachen beschönigen, das kommt für mich nicht in Frage. Hier werden die Fakten auf den Tisch gebracht - die positive Resonanz auf meine Arbeit spricht dabei klar für sich.