Bildungs-Chancen-Lotterie ist gestartet

Wer nach einer Alternative zu Casinospielen sucht, der ist mit Lotterien sicher gut beraten. Die Gewinnwahrscheinlichkeit der neuen Bildungs-Chancen-Lotterie, die erst vor wenigen Tagen startete, ist dabei gar nicht mal so schlecht. Doch was steckt eigentlich hinter dem neuen Angebot? Andreas Schlüter, 62 Jahre alt, kam vor einiger Zeit gemeinsam mit seinen Freunden auf die ungewöhnliche Idee, dass man mehr für die Bildung tun müsste. Das Konzept für eine Lotterie stand ziemlich schnell, doch natürlich mussten Schlüter und die beiden Mitverantwortlichen einige Hürden meistern, um ihre eigene Soziallotterie überhaupt offiziell anbieten zu dürfen. Es wurden Lose gedruckt, die dann offiziell eine Genehmigung erhalten durften. Als Generalsekretär in Essen war es Schlüter möglich, das Konzept salonfähig zu machen. Vor wenigen Tagen wurde der Verkauf der Lose gestartet. Ziel ist es, einen Teil der Einnahmen an soziale Projekte weiterzuleiten – und zwar ausschließlich an solche, die den Menschen mit schwachem Background neue Bildungschancen ermöglichen.

Bildungs-Chancen-Lotterie-LogoDie erste Bildungs-Chancen Lotterie Ziehung war ein voller Erfolg. Schlüter kann stolz auf das Ergebnis sein, denn bereits so kurz nach dem Startschuss ist es ihm und seinen Freunden möglich, rund 60.000 Euro an insgesamt sechs Projekte weiterzuleiten. Unter anderem wird der Bonner Verein für Pflege und Gesundheit unterstützt. Hier sind es vor allem Kinder aus Flüchtlingsfamilien, die unsere Sprache erleben und auf ihre Zukunft vorbereitet werden sollen. Die sechs Projekte wurden nach einem langwierigen Auswahlverfahren festgelegt. Alles in allem gab es nämlich mehr als 100 Bewerbungen, und letztlich kann nicht jedes Projekt sofort unterstützt werden – noch nicht.

Eine Soziallotterie, die zu funktionieren scheint

Die Idee zur Soziallotterie, die Schlüter entwickelt hat, war im Grundsatz nicht neu. Allerdings gibt es bisher keine Mitstreiter, die sich allein auf Bildungsprojekte fokussieren. Der Projektleiter Andreas Schlüter erklärt: „Wir wollen zu mehr Chancengerechtigkeit in der Bildung beitragen. Und dass das in Deutschland notwendig ist, hat doch gerade erst die neue OECD-Studie noch einmal deutlich gemacht.

Bereits 2014 hatte Schlüter deshalb den Plan entwickelt, eine solche Lotterie auf die Beine zu stellen. Da aber auch rechtlich einige Dinge zu beachten sind, war die Geburt der Bildungs-Chancen-Lotterie alles andere als ein einfacher Weg. Außerdem brauchte es eine Menge Startkapital. Gemeinsam schafften es die drei Freunde, 20 Millionen Euro zu organisieren. Damit es zumindest ein wenig leichter wird, haben sich SOS Kinderdorf sowie die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung dem Projekt angeschlossen. Nun wurde die erste Ziehung durchgeführt und man kann von einer wirklich positiven Resonanz sprechen. Die Teilnahme an der Bildungs-Chancen Lotterie ist ausschließlich online möglich. So wird nicht nur Geld für den Druck von Losen gespart, sondern auch die Umwelt geschont. Das Glücksspielkollegium Rheinland-Pfalz gab der Lotterie grünes Licht, und fortan werden jede Woche Ziehungen stattfinden.

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Klare Verteilung der Einnahmen

Damit sich die Bildungs-Chancen-Lotterie langfristig halten kann, musste ein Weile alles durchgerechnet werden. Inzwischen ist klar, dass 30% der Spieleinnahmen an die Teilnehmer fließen, weitere 30% kommen den festgelegten Bildungsprojekten zugute. Bleiben 40% übrig, doch diese gehören bei Weitem nicht den Initiatoren. Allein 16,7% Steuer müssen Schlüter und sein Team entrichten. Die übrigen 23,3% dienen dazu, das Unternehmen weiter voranzutreiben. Viel Gewinn bleibt den Gründern also nicht, doch das was auch nicht das Ziel. Schlüter will Menschen dabei helfen, neue Ziele zu erreichen und in puncto Bildung gleichberechtigt mit denen zu sein, die mehr Geld besitzen. Lose sind zu 15 Euro online erhältlich. Jedes Los nimmt an vier Ziehungen teil, die Kündigung ist jederzeit möglich. Seit dem offiziellen Start wurden bereits 25.000 Lose verkauft. Ziel ist es, innerhalb der nächsten Jahre einen Umsatz in Höhe von etwa 100 Millionen Euro zu erreichen. Damit könnten 30 Millionen pro Jahr in die Bildung investiert werden – ein sportliches aber durchaus machbares Ziel.

Über den Autor: Ralf Schneider

Ralf Schneider

Meine Leidenschaft sind Online Casinos - und genau so bin ich vor nunmehr über 10 Jahren zu meinem Beruf gekommen. Heute darf ich mich mit Stolz "Manager" nennen, denn als solcher fungiere ich für Onlinecasinos.de. Gleichzeitig sorge ich dafür, dass unsere Leser immer up to date sind, wenn es ums Thema Casinos geht. Die entsprechenden Testberichte werden von mir nach ausführlicher Recherche verfasst. Tatsachen beschönigen, das kommt für mich nicht in Frage. Hier werden die Fakten auf den Tisch gebracht - die positive Resonanz auf meine Arbeit spricht dabei klar für sich.