PokerStars expandiert nach Indien

Poker ist nach wie vor eines der beliebtesten Spiele überhaupt – und das bei Weitem nicht nur in Europa. Nun hat sich die Stars Group, die durch Produkte wie PokerStars bekannt wurde, mit Sachar Gaming zusammengetan und verfolgt das Ziel, Indien im Sturm zu erobern. Die Entwickler haben gemeinsam eine Plattform entwickelt, die speziell auf den indischen Glücksspielmarkt abgestimmt ist. Mit dem neuen Konzept erschließt PokerStars einen Markt, von dem man hierzulande üblicherweise nicht allzu viel hört.

PokerstarsNeben Sachar sollen auch Sugal & Damani an dem Deal beteiligt sein. Die Vorbereitungen für den indischen Markt laufen bereits auf Hochtouren. Nicht mehr lange, dann dürfte der Startschuss für die Online Pokerseite fallen. Sachar ist der lokale Partner. Ohne das Unternehmen wäre es der Stars Gruppe nicht möglich, loszulegen mit der Webseite, die in Kürze für indische Spieler erreichbar sein wird. Allzu viele Pokerseiten gibt es in dem Land noch nicht. Bisher ist PokerStars fast eine Rarität, denn die Kunden aus Indien werden dort schon seit geraumer Zeit akzeptiert.

Webseite läuft über Sachar Gaming Private Ltd.

Pokerstars.in kann wohl auch in Zukunft nicht unabhängig betrieben werden. Um den indischen Markt zu schließen, hat sich das Unternehmen über Sachar angemeldet. Ein wenig kompliziert ist die Struktur des Konzerns, denn die Tochterfirma Sachiko Gaming wird wiederum von Sugal & Damani betrieben. Das Unternehmen gehört zu den einflussreichsten der indischen Glücksspielbranche. Neben Spielautomaten und Klassikern hat der Konzern Lotterien ins Leben gerufen.

Besonders überrascht hat die Tatsache, dass KhelPlay nicht mehr ans Netz angeschlossen hier. Hierbei wiederum handelt es sich um die Sachar Gaming Pokerseite, die bisher für indische Spieler offenstand. Dem großen Durchbruch von PokerStars steht von dieser Seite aus also nichts mehr im Wege, wie Insider berichten. Es kann sich eigentlich nur noch um Wochen handeln, bis PokerStars.in offiziell aktiv ist. Der neue Markt ebnet den Erfolg des Unternehmens extrem, denn der indische Markt ist durchaus ein interessanter – und das bei Weitem nicht nur für die Stars Group. Wie erfolgreich die Pokerseite anläuft, das wird sich in Kürze zeigen.

Pläne bestehen schon seit längerem

Bereits vor geraumer Zeit hat die Stars Group bekanntgegeben, Indien erschließen zu wollen. Um diese Tatsache wurde kein Hehl gemacht. Hier geht es allerdings nicht allein ums Spiel am PC, sondern insbesondere um den Sektor Mobile Gaming, der für den Konzern offenbar einen deutlich stärkeren Fokus hat.

Die StarsGroup selbst hat ihren Namen noch nicht allzu lange. Bekannt ist sie hierzulande eher unter dem Namen Amaya Gaming Group. Die Webseite pokerstars.in wartet derzeit darauf, ans Netz angeschlossen zu werden. Sachiko Gaming Private Ltd. ist derzeit im Besitz der Seite. Das Unternehmen ist offiziell in Kalkutta registriert und wird dort selbstverständlich ordnungsmäßig reguliert sowie überwacht. Der Konzern wird gerne als „Ableger“ der in Mumbai ansässigen Firma Sachar Gaming Private Ltd. bezeichnet, die wiederum bekannt für ihre Skill Games ist. In Deutschland kriegt man vom indischen Markt leider viel zu wenig mit. Dabei sind Glücksspiele aller Art auch dort extrem beliebt.

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CEO Rafi Ashkenazi hat Großes vor

Der CEO der Stars Group hatte sich bereits im Juni 2017 zu den Plänen geäußert: „Wir wollen rechtzeitig da sein und wir wollen, dass wir weiterhin Marktführer im Pokerbereich sind.“ Dieser Plan könnte mit dem neuen indischen Markt durchaus aufgehen. Bereits jetzt wirft genau dieser Markt Schätzungen zufolge jedes Jahr rund 150 Millionen Dollar ab – Tendenz weiterhin steigend. Demnach ist es ein mehr als cleverer Schachzug der Stars Group, rechtzeitig auf den „Zug“ aufzuspringen und sich einen Teil des Umsatzes zu sichern.

Inzwischen sind die Strukturen der kooperierenden Unternehmen geklärt. Das Problem war vor allen Dingen die rechtliche Lage, die aber glücklicherweise in gute Bahnen gelenkt werden konnte. Somit steht einem erfolgreichen Startschuss nichts mehr im Wege.