Wenn Glücksspiel richtig teuer wird

Wie der Begriff Glücksspiel schon sagt, kann man sich natürlich nie sicher sein, Gewinne aus einem Automaten, am Pokertisch oder eben beim Lotto zu erhalten. Letzten Endes bleibt als Spieler nur, sich aufs eigene Glück zu verlassen. Dabei missachten leider immer noch viel zu viele Spieler, dass sie häufiger als gedacht draufzahlen. Gebühren, die auf den ersten Blick nicht wahrgenommen werden, scheinen eine beliebte Methode von Veranstaltern zu sein, sich an ihren Kunden zu bereichern. Wer die Kostenfallen kennt, der spart nicht nur Geld, sondern schon auch die eigenen Nerven.

Wie Verbraucherschützer nun raten, sollten grundsätzlich keine Lottospiele mit der Kreditkarte gezahlt werden. Hier lauert den Hinweisen zufolge eine der größten Kostenfallen. W er regelmäßig spielt, den trifft es dann natürlich umso härter. Die Zusatzkosten können sich nämlich ganz schnell summieren.

Lottotipps nicht mit Kreditkarte bezahlen

Kreditkarten bei LottoTatsächlich trifft es Lottospieler oftmals besonders hart. Aber auch in einigen anderen Bereichen des Glücksspiels, insbesondere in Online Casinos, sollten Spieler bei der Wahl der Zahlungsmethode grundsätzlich Vorsicht walten lassen. Visa und MasterCard sind auch heute noch gerne im Einsatz, wenn es darum geht, schnell und möglichst unkompliziert Zahlungen zu begleichen. Wer sich jedoch für diese Option entscheidet und den Lottoschein bezahlt, der zahlt ordentlich drauf. Banken verlangen Kunden hier teilweise bis zu fünf Euro Extragebühr ab. Generell sind die Kosten recht üppig. Im Schnitt werden auch beim Online Casino bis zu 2,5% Gebühr veranschlagt. Diesen zusätzlichen Betrag gilt es einzurechnen – es sei denn, man weicht direkt auf alternative Methoden aus.

Gerade Lottospieler sollten bei der Bezahlung Vorsicht walten lassen. Zunächst einmal gilt natürlich, dass auf Gewinne keine Steuern anfallen, sofern man nicht als Berufsspieler gilt. Bei Lotterien sieht die Sache jedoch etwas komplizierter aus. Was viele nicht wissen: In Deutschland gibt es eine Glücksspielgebühr. Diese wird nicht etwa von den Glücksspielanbietern erhoben, sondern von vielen Banken und Sparkassen – und zwar immer dann, wenn die Bezahlung mit der Kreditkarte erfolgt. Die meisten Verbraucher haben kaum einen Überblick über die Abrechnungen, wissen auch nur selten, welche AGB mit dem abgeschlossenen Vertrag gelten. Klar ist: Eine Kreditkarte macht das Leben leichter, und man ist die Gefahr los, dass einem Bargeld gestohlen wird.

Die Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz weist nun darauf hin, dass beim Bezahlen mit der Kreditkarte am Lottoladen dieselben Gebühren anfallen wie auch am Geldautomaten. Die Kosten sind deutlich höher als bei der klassischen EC-Karte. Diese Tatsache sollten sich Verbraucher bewusst machen, um keine bösen Überraschungen zu erleben.

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Gebühren variieren je nach Institut

Wer seine Kreditkarte bei der Postbank führt, der zahlt auf jeden Lottoschein eine Gebühr in Höhe von 2,5%, wobei die Bank den Mindestbetrag auf 5 Euro festgelegt hat. Ein Glücksspielgeld in ähnlicher Höhe gibt es auch bei der Consorsbank. Lottoscheine, die über ING Diba Karten bezahlt werden, kosten sogar noch mehr. Hier werden 3% vom Einsatz verlangt.

Die Stiftung Warentest hat erst vor kurzem einen Kreditkartenvergleich durchgeführt. Neun der insgesamt 23 getesteten Unternehmen haben eine ähnliche Gebühr veranschlagt. Der Projektleiter gab zu verstehen: „Das dürfte sich auf weitere Marktteilnehmer sicherlich übertragen lassen.“ Tatsächlich wird es in Zukunft sogar noch teurer, denn diverse Kreditkartenanbieter haben bereits angekündigt, die Gebühren weiter erhöhen zu wollen. Der Experte warnt außerdem: „Da steht die Gebühr in keinem vernünftigen Verhältnis zum Spieleinsatz mehr.“ Gerade Spieler, die gerne mehrere Scheine ausfüllen, haben früher oder später horrende Zusatzkosten zu befürchten. Zunächst mag die geforderte Mindestgebühr nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Allerdings summiert sich diese im Laufe der Zeit, so dass es durchaus sinnvoll ist, auf die Barzahlung umzusteigen.

Ähnlich ergeht es Casinospielern, die ebenfalls mit hohen Zusatzkosten zu rechnen haben. Die Kreditkarte ist also nicht zu empfehlen – insbesondere bei höheren Investitionen ins Glücksspiel.

Über den Autor: Paul Josh

Paul Josh

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