William Hill will Spielsucht bekämpfen

Dass sich Politiker und eventuell auch Glücksspielbehörden etwas gegen das wachsende Problem der Spielsucht unternehmen, ist sicher nichts Außergewöhnliches. Nun hat sich allerdings auch der in Großbritannien ansässige und europaweit beliebte Buchmacher William Hill einmal mehr Gedanken darüber gemacht, wie man gezielt gegen die immer weiter wachsende Glücksspielsucht ankämpfen kann. Kurzerhand wurde die Aktion „Nobody Harmed by Gamling“, womit William Hill aussagt, dass niemand unter dem Glücksspiel leiden solle. Die Gründer der Kampagne haben ein klares Ziel vor Augen. Sie wollen verhindern, dass Spieler übermäßig oft im Online Casino oder auf Buchmacher Seiten unterwegs sind. Außerdem soll es Grenzen geben, wenn es ums Thema Einsätze geht.

William HillEin Vorher-Nachher-Vergleich verschiedener Menschen soll den Lesern der Kampagne bewusst machen, welche Auswirkungen Glücksspielsucht tatsächlich haben kann. In 9 Stufen will man das Problem, das auch in Großbritannien immer größer wird, in den Griff bekommen. Allein dort sind es Schätzungen zufolge etwa 430.000 Menschen, die an pathologischem Spielverhalten leiden. Rund zwei Millionen weitere Spieler zeigen bereits erste Anzeichen und könnten womöglich schnell in die Spielsucht rutschen – wenn nicht rechtzeitig die Notbremse gezogen wird.

Aktionsplan von William Hill mit 9 Bereichen

Wie schon in den Jahren zuvor wurde auch jetzt wieder festgestellt, dass überwiegend Männer und Jugendliche von Spielsucht betroffen sind. Die Tendenz bleibt, doch auch einige hundert Frauen zeigen pathologisches Verhalten und besuchen immer häufiger Buchmacher, Spielbanken und Online Casinos. William Hill will als Vorreiter der Branche die Verantwortung für die Problematik übernehmen. Die Aktion „Nobody Harmed by Gambling“ verfolgt das Ziel, an Spielsucht erkrankten Menschen mittel- und langfristig aus der Misere zu helfen. In allen Kernbereichen soll nun eingegriffen werden. Bisher hat es in Großbritannien nie zuvor eine derart große und durchdachte Kampagne gegeben. Umso mehr hofft man darauf, dass die Aktion von William Hill Erfolg hat.

Und so sehen die wichtigsten Kernbereiche aus:

1. Direkte Maßnahmen: In Pilotprojekten testete William Hill bereits einige neue Werkzeuge. Damit wurden insbesondere bei jungen Spielern bis zum 21. Lebensjahr Einsatz- oder Verlustgrenzen festgelegt. Gleichzeitig gab es Statistiken, die für die Spieler einsehbar waren. Wichtig ist nämlich, über die Problematik zu informieren anstatt sie totzuschweigen. Es gibt seither eine enge Kooperation mit Experten.
2. Langzeithilfe: Mitarbeiter werden geschult, um Problemspieler schneller zu erkennen. Die Zusammenarbeit mit Beratungsstellen wird deutlich verbessert. Ein Fonds wurde gegründet, um Hilfsprojekte zum Thema Spielsucht zu unterstützen.
3. Kooperations-Verbesserung: Experten arbeiten fortan Hand in Hand, so dass Spielerkonten in Echtzeit aktualisiert werden können. TV Werbemaßnahmen und Werbung bei sportlichen Events werden geändert.
4. William Hill übernimmt Verantwortung – sozial wie unternehmerisch.

Der Gruppenleiter, der bei William Hill im Einsatz ist, macht klar, welches Ziel mit der neuen Anti Spielsucht Kampagne verfolgt wird: „Es ist selbstverständlich für uns, dass wir uns als eine der führenden Marken in Großbritannien dafür einsetzen, Spielsucht und problematisches Spielverhalten zu reduzieren. Einfach nur das Geld der Spieler anzunehmen und uns dann aus der Verantwortung zu nehmen, ist für uns keine Option. Wir müssen die dunkle Seite des Glücksspiels anerkennen und noch besser darin werden, unseren Spielern zu helfen, sowohl online als auch in unseren Wettbüros, und das in Großbritannien und weltweit. Das erwartet die Gesellschaft von uns, das brauchen unsere Kunden und nur so ist eine nachhaltige Zukunft für William Hill möglich.

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Alle Details auf der Aktionsseite

Transparent werden alle Details zur Kampagne auf der „Nobody Harmed by Gambling“ vorgestellt. Hier zeigt William Hill auch auf, welche Folgen Spielsucht haben kann. Dabei zählen allein die Fakten. Allein 20% aller Scheidungen sind auf Spielsucht zurückzuführen, wie Statistiken beweisen. Auch neigen Spielsüchtige häufig zu Beschaffungskriminalität und damit verbundenen, körperlichen Auseinandersetzungen. Depressionen sind ein weiterer Nebeneffekt der Erkrankung. Teilweise führen die Probleme sogar so weit, dass Betroffene nur noch den Freitod als Ausweg sehen. Ebenso auffällig ist, dass mehr als 61% aller pathologischen Spieler ihrer Arbeit nicht mehr oder nur noch teilweise nachkommen.

Hinter William Hill stehen heute rund 16.000 Mitarbeiter, die allesamt das Ziel verfolgen, Spielsucht deutlich besser in den Griff zu bekommen.

Über den Autor: Paul Josh

Paul Josh

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